Bundesgeschäftsführerin zu Besuch

PDF | Drucken |

Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner zu Besuch beim Landesverband der Freien Wähler Hessen in Giessen

Schaffen sie es oder schaffen sie es nicht? Nach den Problemen mit Frau Pauli und verschiedenen Einzelgängen diverser Landesverbände war es eine Zeitlang recht still um die Konsolidierung der Freien Wähler in Deutschland. Dieser Eindruck trifft jedoch nur auf die Außendarstellung zu.

Unter Federführung der Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner aus Berngau wurde jedoch fleißig gearbeitet. Quer durch Deutschland wurden fast alle FW Landesverbände besucht. In diversen Gesprächen mit dem Bundeswahlleiter und den Landeswahlleitern wurde die Möglichkeit eruiert, eine bundesweit einheitliche Satzung zu formulieren und es so den Landes-Wählergruppen der Freien Wähler zu ermöglichen eine Bundesvereinigung zu gründen.

Die Antwort lautet also ja. Die Freien Wähler schaffen es. Am 06.03.2010 besuchte Frau Breitenfellner den Landesverband Hessen und informierte über den aktuellen Sachstand. Die Freien Wähler sind kurzfristig in der Lage eine deutschlandweit einheitlich agierende Bundesvereinigung zu gründen und so die Voraussetzung zur Teilnahme an künftigen Bundestagswahlen zu schaffen. „Die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land werden immer politikverdrossener und wenden sich von den etablierten Parteien ab. Den Freien Wählern schenken sie auf kommunaler Ebene seit mehr als 50 Jahren Vertrauen und deshalb werden sich die Freien Wähler auch auf Landes- und Bundesebene als Alternative anbieten“, so Frau Breitenfellner zu den Mitgliedern des erweiterten Landesvorstandes in Giessen.

Bei den Freien Wählern werden die Entscheidungen jedoch auch weiterhin von unten nach oben getroffen und Voraussetzung für die Teilnahme an übergeordneten Wahlen ist die Zustimmung der Basis. Landesvorsitzender Walter Öhlenschläger ist sich absolut sicher, dass der finanzielle Niedergang der Kommunen dazu beiträgt, dass die Mitglieder der Kreis- und Ortsverbände die Notwendigkeit zur Teilnahme an übergeordneten Wahlen unterstützen. „Parteipolitisch motivierte Gefälligkeitspolitik hat unser Land finanztechnisch an die Wand gefahren. Wenn die Banken als „systemrelevant“ für unser Land bezeichnet werden und finanzielle Unterstützung erfahren, dann muss für Gemeinden, Städte und Landkreise das gleiche Attribut gelten und logischerweise die gleiche Unterstützung greifen“, so Walter Öhlenschläger zu den Vertretern aus ganz Hessen. „Die Kommunen verwalten derzeit nur noch den Mangel, den die regierenden Parteien im Bundestag und den Landesparlamenten verursachen. Die Mandatsträger der Freien Wähler auf kommunaler Ebene sind in der Ausübung ihres Amtes davon vollumfänglich betroffen und das sei nicht mehr weiter hinnehmbar“, so Frau Breitenfellner und weiter: „Die hervorragende politische Arbeit der Freien Wähler werde dadurch systematisch zerstört bzw. vollkommen unmöglich gemacht.“

Die Mitglieder des Landesvorstandes der Freien Wähler Hessen werden in den nächsten Wochen aktiv für die Mitgliedschaft in der Bundesvereinigung werben. Gemeinsam mit der Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner ist man sich einig, dass das gesteckte Ziel bis spätestens zum Herbst dieses Jahres erreicht sein wird.

besuchcb_lv_hessen

Newsletter




bkhk_p